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Schlagwort: Helene Fischer

„Weihnachten“ – Reingehört ins Weihnachtsalbum von Helene Fischer

„Weihnachten“ – Reingehört ins Weihnachtsalbum von Helene Fischer

Manch Kritiker wird sagen jetzt macht die Fischer auch noch ein Weihnachtsalbum. Den Wunsch ein Weihnachtsalbum aufzunehmen hatte Helene Fischer schon lange, wie sie selbst sagt. Die Vorbereitungszeit für das neue Werk der Sängerin dauerte über zwei Jahre. Der Titel des Doppelalbums lautet schlicht „Weihnachten“ (Releasedatum 13. November 2015). Als musikalische Begleitung wirkt niemand geringeres als eines der besten Orchester der Welt mit – Das Royal Philharmonic Orchestra aus London. Ebenso verschiedene Chöre wie die Wiener Sängerknaben. Aufgenommen wurde die Platte in den legendären „Abbey Road Studios“ in London, in denen bereits die Beatles ihre Welthits produzierten.

Das Album enthält zwei CDs und ist ein Mix aus traditionellen deutschen und bekannten englischsprachigen Weihnachtsliedern. Überraschungen sind gerade bei den deutschen Liedern keine zu finden. Stimmlich gelingt Fischer nach ihrem erfolgreichem Album „Farbenspiel“ erneut eine überzeugende Leistung – problemlos interpretiert sie die Songs auf eine besinnliche Art mit klarer und starker Stimmführung. Bereits beim ersten Titel „Stille Nacht“ gelingt ein wunderbares musikalisches Into des Royal Philharmonic Orchestra. Highlights auf der ersten CD sind „Adeste Fideles“ und „Ave Maria“. Aber auch die anderen Lieder können sich hören lassen.

Helene Fischer Weihnachten
© obs/Universal International Division/Kristian Schuller

Auf der zweiten CD überraschen Songs wie „The Power of Love“ von Frankie goes to Hollywood sowie der Pop-Klassiker „Last Christmas“ von „Wham“, der so gar nicht poppig daher kommt und den einen oder anderen Hörer sicher überraschen wird. Dank moderner Technik sind Duette mit Frank Sinatra „Have yourself a merry little Christmas“ und Bing Crosbys „White Christmas“ zu hören. Sehen lassen können sich auch die anderen Duettpartner wie Placido Domingo, Ricky Martin und Xavier Naidoo. Mit „Feliz Navidad“ swingt man sich auf Weihnachten ein und „Hallelujah“ sorgt von Anfang bis Ende für Gänsehaut.

Dank der musikalischen Vielfältigkeit, den überlegten und gelungenen Arrangements, durch die variantenreiche Stimme von Helene Fischer und die opulente musikalische Begleitung des Royal Philharmonic Orchestra lohnt sich ein Kauf nicht nur für Fans der Sängerin, sondern auch für Menschen, die eine besinnliche Weihnachtszeit schätzen.

Helene Fischer – Reingehört ins neue Album „Farbenspiel“

Helene Fischer – Reingehört ins neue Album „Farbenspiel“

Fast auf den Tag genau zwei Jahre mussten Fans von Helene Fischer bis zur Veröffentlichung des neuen Albums warten. Was bereits mit der Veröffentlichung des Vorgängers „Für einen Tag“ seinen Anfang nahm, findet seine Fortsetzung im neuen Werk „Farbenspiel“. Reiner Schlager ist das nicht mehr den Fischer auf diesem Album präsentiert, eher ein Mix aus verschieden Genres oder besser ausgedrückt – es ist einfach Helene Fischer.

Auch stimmlich hat sich die einstige Schlagersängerin weiterentwickelt. Wenn man an die zarten Anfänge von „Zaubermond“ denkt, ist die heutige Stimme mit damals kaum mehr zu vergleichen – Erwachsenen, rauer und facettenreicher kommt sie daher.

Mit dem neuen Album „Farbenspiel“ (Releasedatum 04. Oktober 2013) ist der Sängerin im wahrsten Sinne des Wortes ein Farbenspiel an unterschiedlichen Songs gelungen. Neben ihrem erfolgreichen Komponisten- und Texter-Team bestehend aus Jean Frankfurter, Kristina Bach, Tobias Reitz und Joachim Horn-Bernges, hat sich die Künstlerin diesmal auch mit namhaften Künstlern aus dem Pop- und Rock-Bereich zusammen getan. So schrieben und komponierten Peter Plate (Ex-Rosenstolz) und der Graf (Unheilig) Songs für das neue Album. Auch der Musikalische Leiter ihrer Band Christoph Papendieck und Emily Joe Green haben einen schönen Sommersong beigesteuert.

© Sandra Ludewig

Die erste Song „Fehlerfrei“, gleichzeitig auch die erste Singleauskopplung aus dem Album, ist im Bereich Discofox anzusiedeln. Der Text ist absolut up to date. Fast jeder erkennt sich in einzelnen Textpassagen wieder und sofort hat man den Gedanken, ja das könnte mir auch passieren. Wer sich nach dem ersten Song auf der Tanzfläche befindet, der bleibt beim zweiten Titel „Mit Keinem Andern“ gleich drauf. Wenn auch nicht ganz so fetzig, aber trotzdem, auch vom Text her, ein Titel der Freude macht. Mit der ersten Ballade „So Kann Das Leben Sein“ werden ruhigere Töne eingeschlagen. Balladen singt Helene Fischer immer mit sehr viel Gefühl, richtige Gänsehautmomente. Ein weiterer Uptempo-Song ist „Marathon“. Rhythmisch clever komponiert. Am Ende des Songs mit einer sehr witzigen Wendung im Wortlaut, welche einen schmunzeln lässt und sicher auch der Schwachpunkt von manch einem selber ist. Discobeat, ein Arrangement welches im Ohr bleibt und ein Text der richtig Laune macht – das ist der Song „Atemlos“ – ruhig sitzen bleiben kann man bei diesem Titel eigentlich nicht mehr und wenn man nur mit der grossen Zehe im Takt wippt.

Mit „Der Augenblick“ folgt eine weitere Ballade über Augenblicke/Momente die man am liebsten immer festhalten möchte. Dieser Song ist wieder etwas mehr im Schlagergenre anzusiedeln. Ein richtiger schöner Sommersong ist „Te Quiero“. Sonne, Strand, Meer, sternenklare Nächte und eine heisser Ferienflirt – ein wunderbares Lied, das einen Träumen oder in Erinnerungen schwelgen lässt. „Captain Meiner Seele“ handelt von einer Beziehung die man beenden möchte aber dann feststellt, dass dies gar nicht so einfach ist. Peter Plate, ehemals Rosenstolz, hat den Text für das Lied „In diesen Nächten“ geschrieben. Eine wunderschöne Ballade, die Helene Fischer wohlklingend intoniert. Mit „Feuerwerk“ kommt ein gute Laune Uptempo-Song, der durchaus ihren Fans gewidmet sein kann. 

© Sandra Ludewig

Zwei weitere Balladen sind die Lieder „Ehrlich Und Klar“ und „Wunder Dich Nicht“. Letzteres gefällt vor allem durch seinen Rhythmuswechsel und durch die Klänge der Balalaika. Mit dem Lied „Auf Der Suche Nach Mir“ gibt Helene Fischer einen kleinen Einblick in ihre Seelenwelt. Ein wunderschöner Song und stimmlich wieder sehr gefühlvoll interpretiert. In „Alice Im Wunderland“ halten Lateinamerikanische Salsaklänge Einzug auf dem Album. Ein weiterer Song der die Vielseitigkeit des neuen Werkes erneut unter Beweis stellt. Ein weiterer Beitrag von Peter Plate ist der Song „Unser Tag“ der im Gegensatz zu „In Diesen Tagen“ flotter daher kommt und ebenfalls richtig gut gefällt. Mit dem Graf von Unheilig konnte Helene Fischer einen weiteren grossartigen Künstler für ihr Album gewinnen. Sein Beitrag für das Album trägt den Titel „Ein Kleines Glück“ – ein Lied mit Unheilig Wiedererkennungswert und stark von Helene Fischer gesungen.

Insgesamt zeigt Helene Fischer mit „Farbenspiel“ ihre Wandlungsfähigkeit quer durch unterschiedlichste Genres. Die viel erwartete Revolution mit dem Album blieb glücklicherweise aus, aber es ist eine erneute Weiterentwicklung und das ist gut so. Stimmlich kann Fischer auf ganzer Linie überzeugen. Sie begeistert mit einer klangschönen und facettenreichen Stimme.

Eine absolute Kaufempfehlung, nicht nur für Fans der Sängerin sondern auch für die, die einfach ein gelungenes Album geniessen möchten.

Helene Fischer, Sommer-Event Basel, Juli 2013

Helene Fischer, Sommer-Event Basel, Juli 2013

What a night, so könnte man den Abend im nicht ganz ausverkauften Basler St. Jakobspark beschreiben. Fast pünktlich zum Abend hörte es auf zu Regnen und ein milder Abend bescherte dem Schweizer Publikum eine bestens aufgelegte Helene Fischer. Auch wenn das Schweizer Publikum die Männer von Santiago etwas zurückhaltend empfing und Fragen aufkamen wie „Chömmed die us Hamburg?“, gelang es den Nordlichtern das Grundgerüst für einen schönen und unglaublich tollen Konzertabend zu legen.

Nach der 20 minütigen Umbauphase, schwebte Helene Fischer fast pünktlich um 20.45 Uhr vom Basler Abendhimmel und zeigte mit „Let me entertain you“, was das Publikum im „Joggeli“ erwartete. Direkt anschliessend folgten die Songs „Phänomen“ und „Von hier bis unendlich“. Bereits bei diesem Lied stand das Publikum im Basel und feierte diesen gelungenen Einstieg von Helene Fischer. Etwas emotional begrüsste sie mit „Merci villmol und Grüezi“ das Schweizer Publikum und bekundete wie gerne sie doch hier in der Schweiz ist und die Unterstützung des Publikums zu schätzen weiss, obwohl sie nicht allzu oft halt in der Schweiz macht. Sie forderte das Publikum auf richtig Party zu machen und alle Hemmungen fallen zu lassen. Mit 99% wollte sie sich nicht zufrieden geben und mit dem Song „100%“ machte Fischer klar was sie heute Abend vom Publikum erwartete. Und diese 100% sollte sie auch bekommen. Als sich bei der ersten Ballade „Feuer am Horizont“ ein Teil des Publikums setzten wollte, kommentierte sie dies mit den Worten „Hallo, hallo…was ist denn hier los? Ihr dürfte auch bei diesen Liedern stehen bleiben“. Genau das tat das Publikum und zwar zum grössten Teil bis zum Ende des Konzerts. Nichts desto trotz, waren gerade für ein paar ältere Menschen die Sitzplätze gut, dass diese sich wenigstens zwischendurch setzten konnten.

Mit einem Einspieler leitete Fischer als „Sister Mary Helene“, quasi als Mutter des Schlagers, den Schlagerblock ein. Bereitwillig folgten ihr die „Jünger“ in das Land des Schlagers. Die Stimmung im „Joggeli“ war hervorragend und auch ein kurzer Ausfall des Tons, welcher das Konzert kurz vor Ende der Einspielung für kurze Zeit unterbrach, tat der guten Stimmung in Basel keinen Abbruch. Wer hatte denn da den Stecker gezogen? Bei Songs wie „Ein Bett im Kornfeld“, „Er gehört zu mir“, „Wann wirds mal wieder richtig Sommer“, „Griechischer Wein“ und „Über den Wolken“ klatschen und sangen die Zuschauer kräftig mit. Überrascht von ihren Bläser-Jungs war Helene Fischer, als diese in Bienen-Kostümen bei „Biene Maja“ vor ihr standen. Ein Schmunzeln huschte über ihr Gesicht. Mit „Te quiero“ präsentierte Fischer einen neuen Song aus ihrem neuen Album, welches im Oktober erscheinen wird. Auch in Basel kam der neue Song wunderbar an!

Mit dem wunderbaren Song „Weit übers Meer“ hatten auch die Männer aus dem hohen Norden nochmal einen Auftritt. Die klangschöne Stimme von Helene Fischer und die rauen und tiefen Stimmen der Nordlichter sind eine tolle Kombination und machen dieses Lied zu etwas besonderem! Mit „Der König der Herzen“ (eines meiner absoluten Lieblingslieder) kam wieder ein Uptempo-Song und die Party ging weiter. Als Geschenk bekam Helene Fischer vom Schweizer Fanclub eine 4kg Toblerone, über die sie sich sehr freute.

Nicht vergessen zu erwähnen und ein riesen Kompliment geht an die Background-Sängerinnen, Tänzer- und Tänzerinnen sowie eine fantastische Band, die eine hervorragende Arbeit leisteten und sehr zum gelingen des Abends beigetragen haben. Das Programm war generell sehr gut gemacht, die Kombination zwischen eigenen und ein paar wenigen Cover-Songs war absolut gelungen. Insgesamt gab es vier Kostümwechsel, wobei hier jedes einzelne wunderschön war. Zuerst ein weisser Hosenanzug mit silberfarbenen Gürtel, ein Sommerkleid, welches perfekt zum Schlagermedley passte, ein raffinierter Smoking-Anzug mit hautfarbenen Rücken und Strasssteinen sowie zum Abschluss ein schwarz-weiss geteiltes Kleid.

Die Einleitung zu dem Song „Tage wie dieser“, im Original von den Toten Hosen, sorgte schon mehrfach auf den Konzerten der Sommer-Tour für Erheiterung. Auch in Basel fing Helene Fischer von ihren Tagen, also von Tagen wie diesen an zu erzählen und brach die Übung dann ganz schnell ab, weil sie merkte, dass sie anfing sich um Kopf und Kragen zu reden. Dieses Lied war einer von vielen Höhepunkten im Basler St. Jakobpark – das Publikum tobte und ging begeistert mit. Hut ab, was Fischer aus diesem Punk-Rock Song machte. Von Erholung keine Spur, denn mit „Ich will immer wieder dieses Fieber spüren“ und „Und morgen früh küss ich dich wach“ gönnte sie sich und dem Publikum keine Verschnaufpause und das war auch gut so.

Wie macht sie das nur? Plötzlich tauchte Helene Fischer auf einem Podest im Station auf und sang, nur am Klavier begleitet „In the Arms of an Angel“. Mit dem Lied „Du lässt mich sein so wie ich bin“, am Schluss leicht abgewandelt in „Ihr lasst mich sein so wie ich bin“, bedankte sie sich auf ihre ganz besondere Art bei ihren Fans. Helene Fischer weiss den Support ihrer Fans zu schätzen und weiss immer noch, dass sie ihren grossen Erfolg genau diesen zu verdanken hat. Das macht sie zu einem bodenständigen Menschen und genau diese Eigenschaft und ihre Herzlichkeit wissen die Fans an ihr zu schätzen. Ein Song-Mix aus „Das Karussell in meinem Bauch“, „Played-A-Live (The Bongo Song)“ und „Samba de Janeiro“ begleitete Helene Fischer bei dem Gang durchs Publikum zurück zur Bühne.

Zurück auf der Bühne sang sie „Die Hölle morgen früh ist mir egal“. Dazu wurde der Text auf der grossen Leinwand eingeblendet, nur falls jemand nicht ganz so Textsicher war. Aber die Schweizer kannten alle Texte, naja fast alle. Die Bühne war riesig, und Fischer machte sich den Platz zu nutzen und konnte sich so richtig austoben und geniessen. Die Video-Einspielungen und Laser-Shows waren absolut gelungen und immer passend zu den Songs. Durch die beiden riesen Leinwände an der Seite, konnte auch das Publikum im letzten Winkel des St. Jakobparks Helene Fischer sehen. Mit dem Beginn der Zugabe liess sich Helene Fischer etwas Zeit und genoss den Applaus des Publikums, ehe sie mit „Power of Love“, im Original von Jennifer Rush, für einen weiteren Gänsehaut-Moment sorgte. Wunderschön mit wohlklingender und klarer Stimme gesungen! Mit den Liedern „Vergeben, vergessen und wieder Vertrauen“ und „Mitten im Paradies“ verabschiedete sich Helene Fischer aus Basel und bedankte sich beim Publikum für den tollen Abend. Den Abschluss bildete ein kurzes aber wunderschönes Feuerwerk, welches in den Basler Nachthimmel geschossen wurde!

Fotogalerie:
Foto-Galerie vom Helene Fischer Sommer Open Air in Basel

Video Impressionen:
Videos Helene Fischer Sommer Open Air in Basel

Helene Fischer – Sommer Open Air in München

Helene Fischer – Sommer Open Air in München

Kaiserwetter in München, auch wenn die Wolken am Abend der Sonne doch mächtig Konkurrenz machten, aber es blieb trocken und von den Temperaturen her war es sehr angenehm. Das Konzert fand auf dem Königsplatz in München statt – eine schöne Location.

Auf der Sommer-Open-Air-Tour von Helene Fischer 2013 waren Santiago als Special Guests dabei. Um 19.30 Uhr betraten die Herren aus dem hohen Norden die Bühne. Seemannslieder aufgepeppt und modernisiert – im grossen und ganzen eine gute Unterhaltung, auch das eine oder andere Lied war durchaus hörenswert, aber natürlich wartete alles auf Helene Fischer.

Nach einer ca. 20-minütigen Umbaupause flogen die Luftballons gegen 20.30 Uhr in Richtung Münchner-Himmel und Helene Fischer schwebte von der Bühnendecke Richtung Bühne. Mit „Let me entertain you“ startete ihre Show. Nach zwei weiteren Songs begrüsste sie das Münchner Publikum auf ihre ganz natürliche und charmante Art. Immer wieder schön sind auch die kleinen Geschichten die sie erzählt. Es gibt ihren Shows immer einen gewissen persönlichen Touch. Bei „Von hier bis unendlich“ stand das Publikum zum ersten Mal. Helene Fischer weiss ihr Publikum zu begeistern.

An dieser Stelle muss man auch die grossartige Bühne erwähnen die mit einer perfekten Video- und Lasershow ergänzt wurde. Insgesamt gab es fünf Kostümwechsel – wobei jedes einzelne immer passend zu dem jeweiligen Songblock war. Statt einer Musical-Einlage wie bei der Hallentour 2012/2013 stand diesmal das Thema Schlager im Vordergrund. Als „Mutter Oberin“ sprach sie zu ihren „Jüngern“ um sich zu vergewissern, ob ihr auch wirklich alle in das gelobte Land des Schlagers folgen wollten. In das Land wo sanfte Töne klingen, Liebe, Heil und Rhythmus fliessen. Bei Songs „Wann wird mal wieder richtig Sommer“, „Griechischer Wein“, „Biene Maja“ und einigen weiteren hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen.

Auch Santiago hatten nochmals einen Auftritt in der Show und sangen zusammen mit Helene Fischer „Weit übers Meer“. Ergänzt mit einer fantastischen Videoeinspielung sorgte dieser Song für einen richtigen Gänsehautmoment in der Show. Bei „König der Herzen“ wurden auch einige schmucke Männer aus der Band vorgestellt. Passend zu diesem Tag erklang das Lied „An Tagen wie diesen“, welches im Original von den Toten Hosen ist, aber von Fischer hervorragend interpretiert wurde. Auf dem Königsplatz in München herrschte pure Partystimmung.

Das Helene Fischer immer die Nähe zu ihrem Publikum sucht, bewies sie auf dem Konzert erneut, als sie plötzlich mitten auf dem Platz auf einer Empore auftauchte und am Klavier begleitet unter anderem das Lied „Du lässt mich sein, so wie ich bin“ sang. Mit kleinen Textänderungen bedankte sie sich auf ihre Weise bei ihren Fans. Ein weiterer Grund, der diese Frau so sympathisch erscheinen lässt. Als am Ende noch die Band einsetzte, sorgte dies für einen weiteren besonderen Moment.

Die Band spielte hervorragend und bis auf ein paar Tonpobleme, während Fischer Mitten im Publikum auf der Empore sang, war die Tonabstimmung durchaus gelungen. Es erklang ein satter Sound auf dem Königsplatz. Zu erwähnen sind auch die Tänzerinnen und Tänzer, die schon die Hallentour begleitet haben und eigens dafür in L.A. gecastet wurden. Die Jungs und Mädels zeigten eine absolute Spitzenleistung und es machte richtig Spass ihnen zuzusehen. Auch die beiden Background-Sängerinnen waren toll und ergänzten sich in einigen Liedern wunderbar mit Helene Fischers‘ Stimme.

Für Gänsehaut pur sorgte der Song „The Power of Love“, im Original von Jennifer Rush, den Fischer mit sehr viel Gefühl und klangschöner Stimme sang. Den Abschluss bildete ein wunderschönes Feuerwerk auf und neben der Bühne. Helene Fischer bewies wieder einmal, dass sie eine hervorragende Sängerin ist, die ihr Publikum durch ihre natürliche Ausstrahlung und mit ihren grossen Entertainer-Fähigkeiten zu begeistern weiss – sie ist für die Bühne geboren.

Video Impressionen:
Video Impressionen vom Konzert in München

Zauberhaft natürlich – Helene Fischer „Für einen Tag“ in Zürich

Zauberhaft natürlich – Helene Fischer „Für einen Tag“ in Zürich

Als Helene Fischer ihre Daten für ihre Tour 2012 bekannt gab und als Tourstopp Zürich dabei war, wusste ich, dass ich an dieses Konzert musste. Gesehen, vorgenommen und vergessen – wie das so ist im Alltag. Die Erinnerung kam schlagartig, als ich Ende Oktober mitbekommen hatte, dass Sascha Grammel für einige Auftritte in der Schweiz ist. Nicht nur seine Shows waren ausverkauft sondern auch das Konzert von Helene Fischer – war ja eigentlich auch klar.

Gut, selber schuld! Da mich mein Weg zum Schwimmen immer am Hallenstadion vorbei führt, machte ich einen Abstecher auf die andere Strassenseite. Vielleicht hatte es noch Karten an der Abendkasse. Karten gabs es, aber die waren vom Platz her so ungünstig, dass ich dafür kein Geld ausgeben wollte. Ich befand mich quasi schon wieder auf dem Weg Richtung Hallenbad, als ein Mann vor mir stand und mir eine Karte anbot, da seine Kollegin krank geworden war. Er versicherte mir, dass es ein sehr guter Platz sei, doch die Karte hatte ihren Preis. Ohne Einwand meinerseits verkaufte er mir die Karte wesentlich günstiger.

Also hiess es am 31. Oktober 2012 Helene Fischer im Hallenstadion statt Schwimmen im Hallenbad.

In ihrer Begrüssung forderte sie das Publikum auf, diesen Abend „wie eine Musicalnacht“ zu erleben – soweit ist das nicht hergeholt, wenn man bedenkt, dass Helene Fischer gelernte Musicaldarstellerin ist. Präsentiert wurden die aktuellen Hits aus ihrem Album „Für einen Tag“, aber auch Songs wie „Colors of the Wind“ aus Disneys Pocahontas, „Die Schöne und das Biest“ aus dem gleichnamigen Disney-Film und ein ganzer Block mit Hits aus „Grease“. Helene Fischer outete sich als grosser Fan von James Bond Filmen und so fehlte auch eine Hommage an 007 nicht. Zweifelsohne gehörte ihre Interpretation von „I will always Love you“ aus Bodyguard zu einem der vielen Höhepunkte des Abends. Hinzu kommt eine mitreissende Bühnenshow inklusive einer eindrücklichen Lasershow, auf der eigens in den USA gefertigten Bühne. Aber nicht nur die Bühne stammt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten sondern auch die Tänzer und Tänzerinnen, die eine unglaublich gute Performance ablieferten. Die Band, welche unter dem Aufbau der Bühne untergebracht war sorgte für mitreissenden Sound.

Nicht nur ihre wunderschöne Stimme und ihre charismatische Bühnenpräsenz verzauberte, sondern auch ihre Natürlichkeit und ihre Herzlichkeit im Umgang mit den Fans. Kleine Anekdoten und Geschichten wie sie und ihr Team z.B. ihre Tänzer und Tänzerinnen in den USA gecastet haben, liessen sowas wie ein familiäres Gefühl aufkommen – und das in einer wohlgemerkt 8’000 Zuschauer fassenden Halle.

Helene Fischer sang aber nicht nur deutsche Songs sondern auch in Englisch. Ihren Hit „Sehnsucht“ sang sie in ihrer Muttersprache Russisch. Als sie gegen Ende auf einer Rampe über dem Publikum schwebte, setzte eine wahre Völkerwanderung Richtung Bühne ein. Mit einer Liebeserklärung an ihren Freund und den natürlich nicht fehlenden Zugaben, verabschiedete sich Helene Fischer mit einer Videoeinblendung „Danke Zürich“.

Helene Fischer ist nicht nur eine deutsche Schlagersängerin, sondern sie ist ein Gesamtpaket an Ausstrahlung, Gesang, Tanz und herzlicher Interaktion mit dem Publikum. Das Konzert in Zürich war wirklich ein Erlebnis und schreit förmlich nach einer Wiederholung im nächsten Jahr! Und eines ist sicher, den nächsten Termin vergesse ich nicht mehr!